Frank Reich steht in der Tradition einer Malerei, die seit dem 20. Jahrhundert die körperliche und emotionale Dimension des Bildes untersucht.
Berührungspunkte bestehen mit:
• dem deutschen Neoexpressionismus durch die Betonung der subjektiven Geste und der intensiven Farbigkeit,
• dem Abstrakten Expressionismus durch die Bedeutung des Malprozesses,
• der informellen Malerei durch die Offenheit gegenüber Material und Zufall.
Die Arbeiten übernehmen diese historischen Ansätze nicht als Zitat, sondern entwickeln zentrale Fragen dieser Malereitraditionen in einer persönlichen Formensprache weiter.